Lucero hält seine Nase in ein Buch und tut so, als könne er lesen

Für euch gelesen: „Stutenblut – der Skandal“

Ich kann ja kein Blut sehen, weshalb ich den Lutschi, unser spanisches Mähnenwunder, damit beauftragt habe, diesen Krimi zu lesen. Auf dem Bild hält er das Buch sogar richtigrum, was mich angenehm überrascht hat. Beim Lutschi weiß man ja eigentlich nie so genau, ob er überhaupt Gehirnzellen hat.

Böser Fehler, sag ich da nur! Stutenblut ist ein spannender Krimi, in dem es um Massentierhaltung und einen Pharmakonzern geht, der Pferde auf südamerikanischen Stutenfarmen quält. Erpresser und ein toter Bauer kommen auch drin vor. Kommissarin Anne Moll und ihre Tochter Charlie ermitteln. Also Charlie eigentlich nicht so, aber zumindest hält sie die Kommissarin gut auf Trab. Und was soll ich sagen: Die Mutter-Fohlen-Problematik hat dem Lutschi gut gefallen, auch wenn er mich manchmal nach den schwierigeren Wörtern (alles mit mehr als 4 Buchstaben) fragen musste. Außerdem gibt es da noch mehrere Tierschützer und einen Pferdeversteher, für den sich Anne und Charlie aus unterschiedlichen Gründen interessieren.

Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 2 (31. Januar 2017)
Preis: EUR 8,99 (das eBook gibt’s für EUR 5,99)
ISBN-10: 3741252751
ISBN-13: 978-3741252754
erhältlich beim Buchhändler eures Vertrauens oder im Internet!

Pro: Spannender Krimi, mittelbar blutig, mit überraschendem Ende – jedenfalls für den Lutschi. Ich als erfahrener Ermittler hatte gleich so einen Verdacht 😉 Außerdem wissen der Lutschi und ich jetzt mehr über Massentierhaltung und wirtschaftliche Zusammenhänge, als wir eigentlich wissen wollten.

Contra: Das Buch ist nicht lustig!

Fazit: Must-read für pferdeinteressierte Mütter von Töchtern oder Mütter von pferdeinteressierten Töchtern und jeden, der sich dafür interessiert, was in der Pharma-Industrie so alles möglich ist.

Ein Porträt von Pfridolin Pferd

In den Klauen der Liebe

Ihr kennt mich. Ich bin ein attraktiver, selbstbewusster Fast-Hengst, dessen einziger Fehler seine Bescheidenheit ist. Einer, auf den die Welt nur gewartet hat. Ein Kerl. Mit einem Wort: Männlich. Draufgängerisch. Cool. Mit anderen Worten: Ich jammere nicht. Niemals.
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Der Lutschi im Profil

Die Frau hat ein Barockpferd

Der Lutschi ist mal wieder was Besonderes. Typisch. Wenn ich um die Hüften so schwabbelig wäre wie unser spanisches Mähnenwunder, wäre ich schon längst mit einem kleinen Heunetz und einem großen Sportprogramm zwangsbeglückt worden. Aber ich bin ja auch nur ein Hannoveraner Fast-Hengst und kein Lutschi. Der kriegt nämlich durch seinen treudoofen Dackelblick eine Extrawurst nach der anderen. Weil er ein Barockpferd ist. Das sagt jedenfalls die Frau, unsere gemeinsame Besitzerin, mit wichtiger Miene.
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hallenkoller

Die Frau hat Hallenkoller

Es ist mal wieder soweit – die Frau hat die Krise. Sie musste nämlich ein paar Tage hintereinander in der Halle reiten, weil es kalt und glatt und frostig geworden ist. Sowas macht die Frau immer fertig. Vor allem ist es ihrer Meinung nach unerhört, dass es im Winter kalt wird, einfach so. Ich glaube, die meisten anderen bei uns im Stall waren nicht ganz so überrascht. Ein guter Hinweis waren auch die meterdicken Steppdecken, die man uns Pferden umgehängt hat. Aber das ist mal wieder typisch für die Frau: erst dem Lutschi und mir antarktistaugliche Winterdecken anziehen, sich dann aber über eine klitzekleine Schneeflocke erschrecken und den Weltuntergang ausrufen.
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Der Lutschi lächelt in die Kamera

Slow Riding

Slow Food kennt ihr, oder? Halt das Gegenteil von Fast Food. Aber kennt ihr auch Slow Riding? Nein? Dachte ich mir. Das ist nämlich eine Erfindung der Frau, die mit der Behauptung, der Lutschi wäre nicht langsam, sondern versammelt, nicht durchgekommen ist. Der Lutschi, der eigentlich Lucero heißt und unser spanisches Mähnenwunder ist, wird so genannt, weil er seine Umgebung vornehmlich mit dem Maul erkundet – er isst alles, was er findet, und was er nicht essen kann, wird zumindest angeknabbert, die Frau eingeschlossen. Sie ärgert sich dann zwar immer, aber wenn er sie mit seinem grenzdebilen Dackelblick anschmachtet, ist alles vergeben und vergessen.
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Die Hände einer Reiterin. Nicht ideal getragen.

Die Frau hat Daumen (und möglicherweise Finger)

So eine Reitstunde steckt voller Überraschungen. Bei uns ist das jedenfalls so, und manchmal kommt die Frau aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Neulich zum Beispiel hat Frau Reitlehrerin erklärt, wie man die Zügel hält. Fand die Frau total uninteressant, die will ja Hohe Schule reiten und kann sich nicht um jeden Kleinkram kümmern. Weiterlesen

Ein Adventskalendertürchen mit der Nr 11

#Pfeihnachten steht vor der Tür

Liebes Christkind,

ich wünsche mir
– ein eigenes Shetty, das alles tun muss, was ich ihm sage
– und dass meine Besitzerin ein paar Kilo abnimmt.

Bald ist nämlich Pferdeweihnachten – kurz Pfeihnachten – und ich kann mir was wünschen. Es ist ja nicht so, als ob ich das nicht ständig täte, aber mein Kumpel Faxe, der immer so tut, als würde er sich auskennen, behauptet, im Dezember stünden die Chancen nicht schlecht, dass tatsächlich etwas von dem, was man sich wünscht, in Erfüllung geht. Und da hätt ich halt gern ein eigenes Shetty. Weiterlesen

Heartland - ein Mädchen und ein Pferd

Die Frau guckt Heartland*

Die Frau hat ein neues Hobby, das sich ausnahmsweise nicht im Stall abspielt. Keine Sorge, sie ist nicht etwa heimlich sportlich geworden. Sie sitzt zuhause rum und guckt etwas im Fernsehen, das sich „Heartland“ nennt. Der Mann meint, das wäre sowas von uncool, aber sie guckt ihn dann immer ganz giftig an und zeigt sich resistent. Ich glaube, sie ist sogar ein bisschen stolz darauf, dass sie jetzt was Eigenes hat, was er ihr nicht nachmacht. Wie zum Beispiel das Reiten, wo er sich bekanntlich wacker schlägt grade so durchwurschtelt. Bei Heartland besteht diese Gefahr anscheinend nicht 😉
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Ein schwarzes Pferd mit langer Mähne

Lutschi in der Hölle

Neulich habe ich durch Zufall mitbekommen, wie sich unser selbsternanntes spanisches Mähnenwunder, der Lutschi alias Lucero, bei meinem Kumpel Faxe ausgeheult hat. Er würde nämlich ausgebeutet, jawohl.

Ich spitzte die Ohren. Ich meine, wenn hier jemand ausgebeutet wird, dann ja wohl ich. Vor allem frisurentechnisch. Aber nein, der spanische Zottelzwerg mit der endlosen Wallemähne tut sich leid und jammert. Immer müsste er entweder die Frau oder Frau Reitlehrerin rumschleppen, und das wäre voll anstrengend. Nix mehr mit Welpenschutz.
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Für euch gelesen: „Mit dem Pony durch Deutschland – unser Jahr 2015“

Zwei Menschen, 500 Kilometer und 8 Bundesländer. Immer dabei: Pony Egon und Hund Sturmi. Sarah von Verwandert* nimmt uns mit auf ihre Reisen durch Deutschland, und ich habe schon mal für euch probegelesen. Sarah geht nämlich nicht einfach nur wandern, nein, sie wandert mit Pony. Egon ist ein Shetty und begleitet sie an die unmöglichsten Orte.

Egon in der Sächsischen Schweiz

Egon in der Sächsischen Schweiz


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