Für Euch gelesen: „Dream – frei und ungezähmt“

Der Lutschi liest ein Buch

Der Lutschi und ich haben mal wieder einen Produkttest gemacht. Unser minderjähriges Mähnenwunder hat ja zuletzt ein Buch mit vielen schwierigen Wörtern gelesen, so dass ich beschlossen habe, ihn nun mit einer altersgemäßen Lektüre zu beglücken. Außerdem schadet es ihm nicht, wenn er mal ein bisschen Input vom anderen Ende der Welt bekommt. Schließlich ist sein Kopf groß und leer, da passt noch viel rein.

Da war es natürlich ein glücklicher Zufall, dass ich auf „Dream – frei und ungezähmt“ gestoßen bin. Das ist nämlich ein Jugendbuch, in dem es um Wildpferde in Neuseeland geht.

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Fellwechsel is coming

Meine Besitzerin hat einen niedlichen Teddyplüsch im Gesicht, meine Haut fühlt sich an wie Frikassee und mir tut jedes einzelne Haar weh. Und warum? Weil die Frau beschlossen hat, mein Fellwechsel müsste heute stattfinden. Erwähnte ich bereits, dass Geduld nicht ihre größte Stärke ist? Warum also wochenlang täglich flauschige Fellbällchen aus mir herausstriegeln, wenn man mir doch hier und jetzt alles auf einmal ausreißen kann und die Haut gleich mit?

Bei der Umsetzung dieses teuflischen Planes kommen diverse Mordwerkzeuge zum Einsatz, allen voran der Furminator. Das spricht sich so ähnlich wie Terminator und genauso wirkt es auch. Dann gibt es noch den Federstriegel (geht so. Ruppig und pieksig.), den Nadelstriegel (bei richtiger Anwendung ganz angenehm. Aber in den zwei linken Händen der Frau? Vergesst es!) und den Gummistriegel (fühlt sich bei geschicktem Einsatz an wie Fellchenkraulen mit den Zähnen. Bei uns also eher nicht.)

Kann mal bitte jemand meiner empathiefreien Eigentümerin sagen, dass Haareausreißen weh tut? Und dass es weniger mit Fellpflege als mit Flächenakupunktur zu tun hat, was diese Mordinstrumente mit meiner zarten Haut veranstalten? Überhaupt finde ich es grob fahrlässig, solche Enthaarungsartikel ohne Waffenschein an Grobmotoriker wie mein reizendes, aber ungeschicktes Frauchen auszuhändigen. So. Das musste mal gesagt werden.
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Irgendwas mit Pferden

Da lacht sogar der Lutschi!

Wie immer, wenn meine Besitzerin nichts mit sich anzufangen weiß, will sie ein neues Leben anfangen. Dieses Mal mit einem neuen Beruf.

Was sie sich denn da so vorstellen würde, fragt der Mann, denn natürlich hat sie laut gedacht.

Irgendwas mit Pferden!, kommt wie aus der Pistole geschossen die Antwort.

Ah ja, nickt der Mann schicksalsergeben.

Immer im Büro rumsitzen, das könnte ja nicht alles sein. Sie müsste sich verwirklichen, und sie würde ganz deutlich spüren, dass es was mit Pferden sein muss. Und ohne Büro.

Das wären ja schon sehr konkrete Vorstellungen, merkt der Mann an.
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Die Frau will zurück zur Natur

Die Frau will mal wieder ihr Leben ändern und zurück zur Natur. Sie hat ja letztens schon festgestellt, dass sie ein Naturtalent ist. Was liegt also näher, als da noch einen draufzusetzen und alles Unnatürliche aus ihrem (und unserem) Leben zu verbannen?

Es fing eigentlich ganz harmlos an, und zwar mit selbstgebackenen Pferdeleckerli voller gesunder und naturbelassener Zutaten. Liebevoll zusammengerührt und eigenhändig im Backofen bis zur Ungenießbarkeit verbrannt. Tolerant, wie wir nun einmal sind, haben der Lutschi und ich das sonderbare Backwerk gegessen und uns innerlich für das gewappnet, was da noch kommen sollte. Und es war einiges.
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Die Frau, das Naturtalent

Ein Porträt von Pfridolin Pferd

Wir brauchen jetzt keinen Unterricht mehr, hat die Frau beschlossen. Weil sie nämlich ein Naturtalent ist. Und unglaublich einfühlsam, weshalb sie genau weiß, was wann zu tun ist. Intuitiv und so.

Mir fällt da spontan unser letzter Ausritt ein, bei dem sie nach dem zweiten Windstoß intuitiv beschlossen hatte, sich an den Zügeln festzuhalten und mich anzuschreien, ich sollte mich gefälligst nicht so erschrecken. Aber vielleicht war das ja eine dieser Lernerfahrungen, von denen sie neuerdings oft spricht. Ich weiß ja nicht, wo sie ihre lustigen Ideen herbekommt, habe aber ganz stark ihre Wendy-Hefte Pferdezeitschriften im Verdacht. Jetzt ist sie also Pferdeflüsterin mit Bauchgefühl.
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Die Rübe muss runter!

Ein Pferd von schräg-hinten

Wusstet ihr schon, dass ich Bauchmuskeln habe? Und die Frau auch? Ja, da hab ich auch gestaunt.

Aber der Reihe nach. Wir eiern gerade vorderlastig über den Reitplatz, als sich Frau Reitlehrerin vorsichtig lächelnd in die Mitte stellt und die Frau fragt, was sie da gerade reiten würde.

Vorwärts-abwärts natürlich, antwortet die. Siehst du doch.

Tendenziell schon, antwortet Frau Reitlehrerin, inhaltlich wäre aber noch viel Luft nach oben, und die Ausführung stünde dann noch auf einem ganz anderen Blatt.
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Die Frau will gewaltfrei reiten und dabei schön aussehen

Ein Pferd hält seine Nase direkt vor das Objektiv.

Die Frau hat ein neues Projekt: Der Lutschi, das minderjährige spanische Mähnenwunder, soll antiautoritär erzogen werden. Gottseidank bin ich raus aus der Nummer. Von antiautoritär halte ich nämlich nichts. Die Frau soll schon tun, was ich will. Der Lutschi übrigens auch.

„Und wie soll das stattfinden?“, erkundigt sich Frau Reitlehrerin interessiert.
„Harmonisch und gewaltfrei. Und mit der Kraft meiner Gedanken. Das gibt dann eine voll schöne Ausstrahlung“, schwärmt die Frau.
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Das Garrocha-Dingens

Ein galoppierendes Pferd vor blühenden Bäumen

„Ich mach jetzt übrigens dieses Garrocha-Dingens. Du auch“, erklärt mir die Frau gutgelaunt. Ich bin überrascht. Frau Reitlehrerin nicht minder.

Kurze Info: Wir sind mitten in der Reitstunde und beschäftigen uns mit der hohen Reitkunst, sprich: Frau Reitlehrerin versucht, der Frau etwas zu erklären, worauf die aber gerade keinen Bock hat. Ihre neueste Taktik besteht darin, Frau Reitlehrerin in eine Diskussion zu verwickeln und mit überraschenden Informationen zu konfrontieren.
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Für euch getestet: Ein Halfter von Herr Pferd

Das spanische Mähnenwunder

Im Test: Umflochtenes Halfter von Herr Pferd mit passendem Führstrick

Der Lutschi hat jetzt so’n Angeberhalfter mit passendem Führstrick. So eins, das mit handverlesenen Farben umflochten ist und seinen Typ betont und extra für ihn angefertigt wurde. Ich finde ja, dass er da ganz großes Glück gehabt hat, die Dinger gibt es nämlich in allen Farben und mehreren Rosatönen. Aber als ich die Farben für ihn ausgesucht habe, hatte ich meine friedlichen fünf Minuten und dachte mir, na, nimmste ein paar freundliche, neutrale Farben. Vielleicht was Maritimes, wo doch der Lutschi so eine Wasserratte ist. Falls das Halfter nix taugt, sieht es wenigstens nett aus.
Mich selbst hatte ich wohlweislich nicht als Tester eingeplant, weil man ja vorher nie weiß, ob so ein Produkt toll ist oder nicht. Dieses Risiko sollte natürlich der Lutschi eingehen. Zum Ausgleich gab’s die neutralen Farben. Und wo bleibt die Dankbarkeit? Pustekuchen! Manchmal bin ich einfach zu gut für diese Welt. Zum Ausgleich habe ich ihn dreimal rund um die Weide gejagt.
Herr Pferd hat das Angeber-Halfter und den Angeber-Führstrick für das undankbare Mähnenwunder gebastelt – wahrscheinlich mit seinen eigenen Hufen – und es uns dann zum Testen zugeschickt.

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Die Pferdewaage

Ein dickes Pferdehinterteil

Kennt ihr die Pferdewaage? Also ich schon. Und ich sage euch, sie ist harmlos.
Ich kann gar nicht verstehen, warum sich manche Leute davor fürchten, auf die Waage zu gehen. Ok, sie kommt mit einem Pferdeanhänger an. Da wundert man sich doch.
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