Für euch getestet: StripHair, der Gentle Groomer

Der Lutschi und ich sind jetzt Stripper. Weil wir jetzt so’n Teil namens StripHair haben, das Dreck und olles Fell von uns entfernt. Der Lutschi, der bekanntlich unser spanisches Mähnenwunder ist und immer für Produkttests herhalten muss, weil es um ihn nicht so schade ist wie um mich, will es schon gar nicht mehr hergeben.

Das StripHair ist ein Universalwunderpferdepflegeteil, mit dem man schmutzige Pferde sauber kriegt, das man aber auch zum Waschen und als Schweißmesser verwenden kann. Und AUSSERDEM ist es im Fellwechsel der Knaller schlechthin. Sagt jedenfalls die Werbung. Der Lutschi und ich bereiten uns ja gerade aufs Herbstfell vor und wollten dem StripHair mal auf den Zahn fühlen.
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Born to Eat! Für euch getestet: Easy Cooking für Pferde

Das spanische Mähnenwunder und köstliche Pferde-Leckerli

Ich gebe es ehrlich zu: Vor diesem Produkttest hatte ich Angst. Schließlich kenne ich die Koch- und Backkünste meiner sogenannten Besitzerin, die den Lutschi, unser spanisches Mähnenwunder, und mich bereits mehrfach mit schwarz verkohltem Backwerk beglücken wollte. Außerdem weiß ich aus sicherer Quelle, dass der Mann seitdem aus Gründen der Eigensicherung sein Essen selbst kocht, was ihm ganz hervorragend gelingt. Und womit er die Frau in der Hand hat. Mit leckerem Essen ist sie nämlich erpressbar, genau wie unsereiner.

Aber dann sagte ich mir: Hey, du hast ja einen Testesser! Und wenn die selbstfabrizierten Kekse lecker sind, jagst du den einfach weg und probierst selbst. Und genau so haben wir es gemacht. Der Mann hat der Frau den Weg in die Küche gezeigt und aufgepasst, dass sie sich nicht an den Haushaltsgeräten verletzt, der Lutschi hat getestet und ich habe ihm das Essen wieder weggenommen, weil es zu schade für ihn war.
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Für Euch gelesen: „Dream – frei und ungezähmt“

Der Lutschi liest ein Buch

Der Lutschi und ich haben mal wieder einen Produkttest gemacht. Unser minderjähriges Mähnenwunder hat ja zuletzt ein Buch mit vielen schwierigen Wörtern gelesen, so dass ich beschlossen habe, ihn nun mit einer altersgemäßen Lektüre zu beglücken. Außerdem schadet es ihm nicht, wenn er mal ein bisschen Input vom anderen Ende der Welt bekommt. Schließlich ist sein Kopf groß und leer, da passt noch viel rein.

Da war es natürlich ein glücklicher Zufall, dass ich auf „Dream – frei und ungezähmt“ gestoßen bin. Das ist nämlich ein Jugendbuch, in dem es um Wildpferde in Neuseeland geht.

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Für euch getestet: Ein Halfter von Herr Pferd

Das spanische Mähnenwunder

Im Test: Umflochtenes Halfter von Herr Pferd mit passendem Führstrick

Der Lutschi hat jetzt so’n Angeberhalfter mit passendem Führstrick. So eins, das mit handverlesenen Farben umflochten ist und seinen Typ betont und extra für ihn angefertigt wurde. Ich finde ja, dass er da ganz großes Glück gehabt hat, die Dinger gibt es nämlich in allen Farben und mehreren Rosatönen. Aber als ich die Farben für ihn ausgesucht habe, hatte ich meine friedlichen fünf Minuten und dachte mir, na, nimmste ein paar freundliche, neutrale Farben. Vielleicht was Maritimes, wo doch der Lutschi so eine Wasserratte ist. Falls das Halfter nix taugt, sieht es wenigstens nett aus.
Mich selbst hatte ich wohlweislich nicht als Tester eingeplant, weil man ja vorher nie weiß, ob so ein Produkt toll ist oder nicht. Dieses Risiko sollte natürlich der Lutschi eingehen. Zum Ausgleich gab’s die neutralen Farben. Und wo bleibt die Dankbarkeit? Pustekuchen! Manchmal bin ich einfach zu gut für diese Welt. Zum Ausgleich habe ich ihn dreimal rund um die Weide gejagt.
Herr Pferd hat das Angeber-Halfter und den Angeber-Führstrick für das undankbare Mähnenwunder gebastelt – wahrscheinlich mit seinen eigenen Hufen – und es uns dann zum Testen zugeschickt.

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Für Euch gelesen: „Muskulatur verstehen – Training optimieren“

Der Lutschi tut so, als könnte er lesen

Muskulatur verstehen, Training optimieren – ist doch ganz klar, werdet ihr sagen. Wer Muskulatur trainieren will, muss wissen, wie. Egal, ob es die eigenen Muskeln oder die von anderen sind. Nur gut, dass wir hier ein spanisches Mähnenwunder mit Schwabbelbauch Barockpferd haben, dem die Grundprinzipien der sportlichen Ertüchtigung gänzlich fremd sind, weil es den ganzen Tag Siesta macht. Ich habe also gleich mal den Lutschi als Testleser eingespannt, um herauszufinden, wie verständlich und nachvollziehbar das Buch ist.

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Für euch gelesen: „Stutenblut – der Skandal“

Lucero hält seine Nase in ein Buch und tut so, als könne er lesen

Ich kann ja kein Blut sehen, weshalb ich den Lutschi, unser spanisches Mähnenwunder, damit beauftragt habe, diesen Krimi zu lesen. Auf dem Bild hält er das Buch sogar richtigrum, was mich angenehm überrascht hat. Beim Lutschi weiß man ja eigentlich nie so genau, ob er überhaupt Gehirnzellen hat.

Böser Fehler, sag ich da nur! Stutenblut ist ein spannender Krimi, in dem es um Massentierhaltung und einen Pharmakonzern geht, der Pferde auf südamerikanischen Stutenfarmen quält. Erpresser und ein toter Bauer kommen auch drin vor. Weiterlesen

Für euch gelesen: „Mit dem Pony durch Deutschland – unser Jahr 2015“

Zwei Menschen, 500 Kilometer und 8 Bundesländer. Immer dabei: Pony Egon und Hund Sturmi. Sarah von Verwandert* nimmt uns mit auf ihre Reisen durch Deutschland, und ich habe schon mal für euch probegelesen. Sarah geht nämlich nicht einfach nur wandern, nein, sie wandert mit Pony. Egon ist ein Shetty und begleitet sie an die unmöglichsten Orte.

Egon in der Sächsischen Schweiz
Egon in der Sächsischen Schweiz

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Schwer in Ordnung – Gymnastik aus dem Punkteparadies

Im Test: „Gymnastik für den Reiter- fit für den Sattel“ von Hippovital

Alle machen Produkttests – wir auch! Eigentlich war es ja meine Idee, aber Faxe tut so, als wäre er darauf gekommen. Dabei hat er nur den Vorschlag gemacht, ein billiges preisgünstiges Produkt zu testen, damit mehr Geld für Möhren übrigbleibt. Was ja eigentlich keine sooo schlechte Idee ist.

Die nächste Frage war, was wir testen. Faxe war für Möhren. Ich auch. Problem: Wir hatten keine. Da kam Frau Reitlehrerin ins Spiel. Die hatte zwar auch keine Möhren, aber einen Auftrag für die Frau: Beckenmobilisierung. Bisher hatte die Frau im Unterricht auf sehr meditative Art auf mir herumgeturnt und immer mal wieder versprochen, auch ohne mich und Frau Reitlehrerin Sport zu treiben. Es blieb aber beim guten Vorsatz. Das sollte sich jetzt ändern, und zwar, weil die Frau mal wieder ein neues Leben beginnen wollte und sich dafür einen pinken Gymnastikball gekauft hat.

Sie hat das schon mal, ungefähr zweimal pro Woche. Dann fängt sie ein neues Leben ohne Süßigkeiten an. Oder ohne Fleisch oder ohne Kaffee. Diesmal sollte es ein neues Leben „mit“ sein. Mit Sport nämlich. Sowas hatten wir auch schon (siehe oben), das fand aber mehr so innerlich statt und hielt maximal eine halbe Stunde an. Aber jetzt sollte alles anders werden, und zwar wegen des Gymnastikballs.

Die Frau ist nämlich leicht zu konditionieren: Pink = toll. Sie würde also, so unsere messerscharfe Schlussfolgerung, jetzt zur begeisterten Turn-Elfe werden. Damit war sie die ideale Testperson für ein Gymnastik-Video, und zwar das von Hippovital. Passenderweise gehört es zur Serie „Schwer in Ordnung“. Faxe und ich fanden das nur angemessen, weil die Frau ja kein Leichtgewicht ist 😉

Frau Reitlehrerin hat uns unterstützt und darauf hingewiesen, dass so ein Gymnastikball zahlreiche Vorzüge hat. Zum einen lebt er nicht und zum anderen kann man ihn überallhin mitnehmen, sogar ins Büro. Aber dazu später mehr.

Eine Turnmatte hat die Frau auch. Es konnte also losgehen. Weil Frau Reitlehrerin neugierig war (wir auch 🙂 ), fand die erste Übungseinheit auf dem Reitplatz statt. So richtig strebermäßig, wie im Video. Die Frau kam sich ganz wichtig vor, weil sie Frau Reitlehrerin zeigen konnte, was für einen tollen pinken Gymnastikball sie hat und wie großartig sie damit umgehen kann. Sie hatte natürlich auch schon heimlich geübt und sich professionell aufgewärmt (zwei Runden um den Platz gejoggt und keuchend aufgegeben). Als ihr Gesicht dann nicht mehr ganz so rot war, ging es mit lässigen Stretchingübungen weiter. Faxe und ich fanden, dass ihr cooler Gesichtsausdruck die mangelnde Beweglichkeit (geschmeidig wie ein Sack Möhren, meinte Faxe) gut überspielt. Frau Reitlehrerin war ganz schön beeindruckt, das konnte man sehen.

Dann kam die Kür: der pinke Gymnastikball. Faxe und ich haben sehr gelacht. Unsere Lieblingsübung heißt „Galionsfigur“. Dabei springt die Frau von vorne/oben auf den Ball (na ja, meistens daneben) und bleibt dann wie ein großes, dickes Häschen dort sitzen. Oder auch nicht. Weil sie dabei gequietscht und immer weitergemacht hat, haben wir uns aber gedacht, dass es Spaß macht.

Na ja, und was soll ich sagen: Reiterlich hat sie sich tatsächlich verbessert. Das leidige Hohlkreuz ist so gut wie weg und sie ist fast so locker wie eine brasilianische Sambatrommel. Frau Reitlehrerin sagt, die Frau nimmt den Gymnastikball jetzt immer mit ins Büro und kuschelt dort mit ihm. Sieht bestimmt total bescheuert aus, macht aber anscheinend locker und glücklich 😉

Zum Produkt: Das Video ist Teil einer Serie, die „Schwer in Ordnung“ heißt. Es geht darin um Gymnastik für Pferd und Reiter. Ich finde den Namen eigentlich sehr schön und passend, aber Faxe hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass damit möglicherweise nicht die Frau gemeint ist, sondern die gepunkteten Noriker von Hippovital.

Das Video kostet 6,90 EUR und ist im Direkt-Download erhältlich, also gut für Ungeduldige geeignet. Es ist ca. 11 Minuten lang, was der Aufmerksamkeitsspanne der Frau zugute kommt. Inhaltlich werden nicht nur Stretching- und andere Gymnastikübungen gezeigt, sondern auch Infos über muskuläre Zusammenhänge und die Auswirkungen der Pferde-Anatomie auf den Sitz des Reiters gegeben.

Pro: Die Übungen haben uns gut gefallen. Es sieht lustig aus, wenn die Frau vom Gymnastikball fällt. Ein weiterer Vorteil: Sie turnt jetzt auf dem Gymnastikball und nicht mehr auf mir.
Die Frau im Video spricht österreichisch, was der Frau gut gefällt. Auch der Preis hat ihr gefallen und dass sie jetzt einen pinken Gymnastikball hat. Am tollsten fand sie aber die Infos über den Pferdekörper und wie der sich auf den korrekten Sitz auswirken kann. Mit anderen Worten: es liegt natürlich wieder mal an mir, wenn was nicht klappt. Das kenn ich aber schon und trage es mit Fassung.

Contra: Man muss tatsächlich regelmäßig üben. Außerdem kann die Frau immer noch nicht Hohe Schule reiten, was aber wahrscheinlich nicht am Video liegt. Die Übungen kommen zügig hintereinander, es fehlen aber Angaben dazu, wie lang und wie oft etwas geturnt werden sollte. Außerdem scheint die nette österreichische Frau dieselbe Rechts-Links-Schwäche wie die Frau zu haben, weil sie die Beckenuhr falsch herum erklärt. Die Frau fand das übrigens nicht schlimm, weil es ihr gar nicht aufgefallen ist. Vielleicht ist das aber auch ein Hinweis darauf, dass man diese Übung in beide Richtungen machen sollte 😉

Fazit: Gute Tipps für kleines Geld!