Ist kaputt, kann weg

„Guck mal hier, ein Pe-Err-Eh*. Ganz in der Nähe. Und gar nicht teuer.“ Die sogenannte Besitzerin guckt wieder Pferde-Anzeigen im Handy. Wahrscheinlich, um mich damit unter Druck zu setzen. Also ich nenne das Psychoterror. Oder zumindest Mobbing. „Aber er hat einen Sehnenschaden. Fast ausgeheilt, steht da.“ Sie liest weiter. „Da steht aber auch, dass er das Herzenspferd ist. Und so unfassbar lieb und gutmütig, dass es der Verkäuferin das Herz bricht, ihn wegzugeben. Awwww. Wie traurig. Er könnte doch zu uns ziehen, wir sind schließlich reich.“ „Ist kaputt, kann weg“ weiterlesen

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„Nicht die Mutti essen!“

Ein schwarzes Pferd lächelt in die Kamera

Ich wollte euch ja noch erzählen, wie es dazu gekommen ist, dass die Frau, unsere sogenannte Besitzerin, mit dem Mann die Pferde zurückgetauscht hat, so dass sie wieder auf mir rumsitzen kann und das für Reiten hält. Die Frau hat ja diesen ungesunden Dressur-Spleen und will Pi und Pa und Reitkunst und am liebsten alles gleichzeitig. Es darf aber weder anstrengend noch schwierig sein, was das ganze Konzept von vornherein zum Scheitern verurteilt. Zum Ausgleich hat sie immer Leckerli in der Tasche, was eine schöne Charaktereigenschaft ist. Der Lutschi, unser spanisches Mähnenwunder, geht jetzt wieder mit dem Mann ins Gelände. Das ist auch schön und vor allem nahrhaft, aber der Mann ist doch wesentlich schwerer als die Frau. Von daher beneide ich den Lutschi nicht um die Schlepperei. „„Nicht die Mutti essen!““ weiterlesen

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Mit deinem Pferd ist das ja total einfach

„Gibst du wohl den Huf!“ Die sogenannte Besitzerin zerrt an meinem Vorderbein. Ich habe beschlossen, heute mal meine standhafte, wenn auch verspielte Seite zu zeigen und stehe wie eine deutsche Eiche. Außer, wenn ich meinen Anbindestrick aufknote. Dann gehe ich weg. Aber eins nach dem anderen.

„Los jetzt, hoch mit dem Huf!“

Ich habe heute leider keinen Huf für dich. „Mit deinem Pferd ist das ja total einfach“ weiterlesen

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