„Hätte ich das doch mal vorher gewusst“, stöhnt die Frau, unsere sogenannte Besitzerin und verdreht die Augen, weil das spanische Mähnenwunder zum wiederholten Mal unseren Wasserbottich auf der Weide umgekippt hat und sie den jetzt außerplanmäßig auffüllen muss. Frau Reitlehrerins Tipp: „Wenn du den Wasserbottich in einen alten Auto- oder Traktorreifen stellst, kann ihn der Lutschi nicht mehr so einfach umschütten.“. Und natürlich weiß sie auch, wo man so einen alten Reifen herbekommt. „Hättest du mir ruhig früher verraten können“, findet die Frau. Wenig später das nächste Aha-Erlebnis. „Man kann Heunetze reparieren???“ Spätestens jetzt empfiehlt Frau Reitlehrerin die Lektüre von „1000 Praxis-Tipps für Pferdebesitzer“. „Für euch gelesen: 1000 Praxis-Tipps für Pferdebesitzer – Kauf, Gesundheit, Haltung“ weiterlesen
Für euch gelesen: Sprachkurs Pferd – Das Trainingsbuch
Die Frau, unsere sogenannte Besitzerin, ist ja nach eigener Ansicht ein Naturtalent. Im Rumsitzen auf uns, im Umgang mit uns, ach, mit eigentlich allem. Und wenn was nicht klappt, ist es immer die Schuld vom spanischen Mähnenwunder und von mir. Manchmal auch vom Mann. Das ist gerecht aufgeteilt, weil so jeder mal drankommt. Frau Reitlehrerin sieht das anders. Frau Reitlehrerin ist der Ansicht, dass da in mancherlei Hinsicht noch Luft nach oben ist. Zum Beispiel bei der Kommunikation. „Für euch gelesen: Sprachkurs Pferd – Das Trainingsbuch“ weiterlesen
Für euch gelesen: Longieren als Dialog mit dem Pferd – vielseitiges Longentraining am Kappzaum
Ich weiß nicht wie, aber unsere one and only Frau Reitlehrerin hat es tatsächlich geschafft, der Frau, meiner sogenannten Besitzerin, zwei Dinge in den Kopf zu setzen. Das eine: Sie will sich mehr bewegen, das andere: und dabei am Feintuning arbeiten. Es ist möglicherweise das feine Reiten, was sie da anstrebt, wir wollen es jedenfalls stark hoffen, vor allem für mich 😛
Außerdem findet sie es rasend spannend, wenn Frau Reitlehrerin ihren Dieter am Kappzaum longiert und der in schöner Selbsthaltung läuft, ganz ohne Ausbinder. Das würde sie zu gern auch können. Weil sie sich aber vor Frau Reitlehrerin nicht die Blöße geben und ihren Neid zeigen will, hat sie sich – überraschend listig, wie ich finde – einfach ein kluges Buch übers Longieren zugelegt. „Für euch gelesen: Longieren als Dialog mit dem Pferd – vielseitiges Longentraining am Kappzaum“ weiterlesen
Für euch gelesen: Freiheitsdressur und Zirkuslektionen – eine Anleitung für Freizeitreiter
Uns ist in der letzten Zeit der Spaß und das OMMM abhandengekommen, weshalb die Frau, meine sogenannte Besitzerin, ein alternatives Bespaßungskonzept braucht. Nach langem Hin und Her (und viel gutem Zureden durch Frau Reitlehrerin) entschließt sie sich, an Kommunikation und Beziehungspflege zu arbeiten. Und am Spaß, weshalb meiner Meinung nach Leckerli unbedingt dazugehören sollten.
Das ist jedenfalls so die grobe Richtung, mit den langweiligen Details hat sie sich noch nicht beschäftigt 😛 Aber gedanklich geht es in Richtung Freiheitsdressur. Klar, weil das cool aussieht. Ist immer wichtig 😉 Und Zirkuslektionen sollen auch dabei sein. Wenn schon, denn schon. Und natürlich, ihr ahnt es, braucht man dafür ein neues Buch. Sicherheitshalber eines mit vielen Fotos. „Für euch gelesen: Freiheitsdressur und Zirkuslektionen – eine Anleitung für Freizeitreiter“ weiterlesen
Für euch getestet: OsteoDressage Onlinekurs Ganganalyse
„Der läuft doch komisch, oder?“ Unsicher blinzelt die Frau, unsere sogenannte Besitzerin, dem Lutschi hinterher, der ja bekanntlich unser spanisches Mähnenwunder ist. Eilig herbeizitierte andere Einstallerinnen bestätigen diesen Eindruck. Umso größer die Erleichterung, als dem Lutschi beim Hufeauskratzen ein fieser Stein aus dem Huf herausgepult werden kann, der für das komische Laufen verantwortlich war. Aber trotzdem. So etwas wie Verantwortungsbewusstsein regt sich in ihr. Und setzt ihr die Idee in den Kopf, wenn sie schon nicht reiten kann, dann doch wenigstens sehen zu lernen. Jetzt bitte nicht falsch verstehen, nach ihrer eigenen Einschätzung reitet die Frau mindestens wie Wiener Hofreitschule und Ingrid Klimke zusammen. „Für euch getestet: OsteoDressage Onlinekurs Ganganalyse“ weiterlesen
Für euch gelesen:
Nina: Entgegen aller Zweifel
Irgendwas ist mit der sogenannten Besitzerin passiert. Sie ist ja sonst diejenige, die gnadenlos sämtliche Feier- und Geburtstage verpennt, inklusive ihren eigenen. Und natürlich ist Weihnachten da keine Ausnahme. Bis auf dieses Jahr. Da ist sie merkwürdig aufmerksam, beobachtet ihre Mitmenschen und scheint sich tatsächlich Gedanken darüber zu machen, wie man die am vierundzwanzigsten Dezember beglücken kann. Wobei: wenn sie anfängt, Plätzchen zu backen, sollte man sich von ihr fernhalten. Meist sind es Pferdeleckerli nach irgendwelchen Geheimrezepten, die allesamt höchst verdächtig schmecken und für gewöhnlich nur vom Lutschi, was unser spanisches Mähnenwunder und bekennender Allesfresser ist, vernichtet werden. Ganz oben auf der Geschenkeliste steht ein Buch für die Tochter ihrer Freundin. Die hatte gerade erst Geburtstag und wurde mit Nina: Das Flüstern der Pferde beschenkt. Was liegt also näher, als zu Weihnachten den Nachfolgeband zu liefern? Um auf Nummer sicher zu gehen, liest die sogenannte Besitzerin das Buch vorher schon mal selbst. Bei den schwierigen Wörtern hab ich ihr geholfen. Stets hilfsbereit, ihr kennt mich. „Für euch gelesen:
Nina: Entgegen aller Zweifel“ weiterlesen
Für euch gelesen: Nina – Das Flüstern der Pferde
Die Frau, unsere sogenannte Besitzerin, hat ein echtes Problem. Und zwar hat sie eine Freundin. Das allein ist zwar erstaunlich, aber noch nicht das Problem. Das Problem ist vielmehr die Tochter der Freundin. Weil die Geburtstag hat und die Frau ihr was schenken will. Aber nicht irgendwas, nein, es soll ein vernünftiges Geschenk sein. Nun ist guter Rat teuer. Aber zum Glück gibt es das Internet und die liebe Carina Warnstädt, die praktischerweise gerade ein Buch geschrieben hat und es uns zum Probelesen überlassen hat. Jetzt zahlt es sich aus, dass ich lesen und schreiben kann! Der Lutschi, was unser spanisches Mähnenwunder ist, darf auch mittesten. Sein Anteil beschränkt sich darauf, das Umschlagfoto anzugucken und seinen Kopf in die Kamera zu halten, damit man denkt, er wäre intelligent oder zumindest Influencer. „Für euch gelesen: Nina – Das Flüstern der Pferde“ weiterlesen
Für euch getestet: OsteoDressage Online-Seminar „Biegung“
„Dieses Reiten ist so entsetzlich schwer“, stöhnt die sogenannte Besitzerin. „An was man dabei alles denken muss! Und dann noch die natürliche Schiefe!“
„Zu welcher Seite ist der Pfridolin denn schief?“, erkundigt sich der Mann, der ebenfalls gerüchteweise von dieser ominösen Schiefe hörte.
„Nach rechts. Oder nach links. Ach, was weiß denn ich. Und dann dieses Geraderichten!“
„Ist es dafür nicht wichtig, dass man weiß, was schief ist und wie man es geraderichtet? Und wie funktioniert das eigentlich?“
„Übers Reiten und Biegen natürlich“, erklärt die sogenannte Besitzerin. „Man reitet da so rum“, sie deutet wahllos auf irgendwelche Bahnpunkte, „und richtet dabei sein Pferd gerade.“
Also was mich betrifft, darf es da auch gerne mal konkreter werden. Mit Rumreiten und irgendwie Geraderichten sind wir gefühlt kein Stück weitergekommen. Auch das spanische Mähnenwunder, das ja angeblich von der sogenannten Besitzerin ausgebildet wird, hat seitdem eine Bewegungslegasthenie, die sich gewaschen hat, und kann nur noch rechtsrum laufen. Linksrum eher nicht. Frau Reitlehrerin gibt sich ja viel Mühe, aber die sogenannte Besitzerin ist einfach ein hartnäckiger Fall und braucht eine Sondereinheit Theorie. Mindestens. Besser noch zwei, drei oder vier. Da kommt uns das Online-Seminar „Biegung“ wie gerufen. Frau Reitlehrerin vergattert die sogenannte Besitzerin zum Gucken und fragt sie hinterher ab und ich mach mir solange eine schöne Zeit 😉 „Für euch getestet: OsteoDressage Online-Seminar „Biegung““ weiterlesen
Für euch gelesen: Die Geschichte der französischen Reitweise
Man tut ja eigentlich viel zu wenig für die Bildung. Und wo die sogenannte Besitzerin zwischendurch immer mal von Ledscherté faselt, bin ich lieber vorbereitet und ergründe beizeiten, wie in der französischen Reiterei das Eine mit dem Anderen zusammenhängt. Wusstet ihr zum Beispiel, dass die französische Reitweise Weltkulturerbe ist? Wer hätte das gedacht. Also flugs ins kluge Buch geschaut, um noch mehr Erhellendes zu erfahren. Dort sind übrigens auch viele sehr schöne, sehr künstlerische Zeichnungen. Also schon schick. „Für euch gelesen: Die Geschichte der französischen Reitweise“ weiterlesen
Für euch gelesen: Im Gespräch mit wilden Pferden
„Kommunikation ist doch was wunderbares“, sinniert die sogenannte Besitzerin. „Wäre es nicht toll, wenn ich mit dem Pfridolin kommunizieren könnte?“
„Tust du doch, du redest doch die ganze Zeit mit ihm“, erwidert der Mann.
„Nein, in seiner Sprache.“
„Machst du doch, mit Körpersprache.“
„Das sind doch nur Kunststückchen“, winkt die Frau ab.
Ich glaube, sie hat das Konzept von Bodenarbeit noch nicht verstanden. Und viele andere Dinge auch nicht, wenn ich mir so ihre körpersprachlichen Botschaften angucke. Zum Glück gibt’s was dagegen, und zwar das neue Buch von Tierfilmer Marc Lubetzki. „Für euch gelesen: Im Gespräch mit wilden Pferden“ weiterlesen
