Mit allen Wassern gewaschen

Das mit dem Sattelverstecken hat irgendwie nicht geklappt. Schade. Sattelsuchen hätte der Frau bestimmt Spaß gemacht und mir möglicherweise mehr Freizeit beschert 🙂 Macht aber nix. Ich habe mich stattdessen um meine eine Freundin Stuti gekümmert. Erwähnte ich bereits, dass ich jetzt ZWEI Freundinnen habe? Ich bin voll der Wilde 🙂

Stuti ist sehr froh, dass wir die ganze Zeit so schönes Wetter haben. Sie ist nämlich wasserscheu, was die meiste Zeit total lustig ist. Also für mich und Faxe, nicht für Stuti.
Wenn es regnet, meint sie, der Himmel fiele ihr auf den Kopf. Das ist tatsächlich aber noch nie passiert. (Glaube ich.) Wenn mein Heu nassgemacht wird und sie zufällig in der Nähe des Wasserschlauchs ist, macht sie ganz große Augen und schnauft. Beine abspritzen und Schweif waschen ist auch GANZ schlimm. Durch Pfützen gehen klappt nur mit einem heldenhaften Führpferd (also mit mir ;)). Daran ist allerdings Faxe schuld. Er hat ihr von großen weißen Fischen erzählt, die in Pfützen leben und nichtsahnende Pferde unter Wasser ziehen. Es konnte ja wirklich keiner damit rechnen, dass sie solche Geschichten glaubt.

Ich zum Beispiel bin nicht darauf reingefallen. Killerfische, die in Pfützen leben, was für ein Quatsch! Anders ist es natürlich mit dem Monster vom Loch Ness. Da weiß ich zum Beispiel aus sicherer Quelle, dass das gar nicht in Pfützen passt, sondern in dem kleinen Tümpel um die Ecke wohnt. Gut zu wissen, oder? Um den Tümpel mache ich seitdem einen großen Bogen. Sicher ist sicher 😉

Jeden Tag Ostern

Gelbe und rote Ostereier im Gras. Daneben blüht Löwenzahn.

Heute laufen kleine Menschen draußen rum und suchen Dinge im Gras, meistens bunte Eier und Schokohasen. Die Frau nicht. Die macht das jeden Tag, und nicht nur im Gras 🙂

Wirklich wahr. Was die schon alles verloren und (manchmal) wiedergefunden hat, passt in keine Futterkammer. Ich verliere ja auch schon mal was, meistens Hufeisen, und Stuti hat letztens einen Milchzahn verloren, aber die Frau verklüngelt alles, was nicht festgewachsen ist. Wenn ihr mir nicht glaubt, könnt ihr den Mann vom ADAC fragen, der ihr das Auto aufmachen sollte, als der Schlüssel mal wieder verschlampt verschwunden war 😉 Leider hat es mit meinem Sattel bisher noch nicht geklappt. Den hat sie immer wiedergefunden. Die Trense auch 🙁

Aber ich habe zirka 27 Hufkratzer und noch mehr Führstricke, weil die verschlampten verschwundenen Sachen immer genau dann wieder auftauchen, wenn die Frau etwas Neues gekauft hat. Kurz mal überlegen – 5 Longen sind es mittlerweile 😉 Sie könnte sich ja das Suchen sparen und direkt shoppen gehen, aber nein, erst wird alles wuschig gemacht und Hektik verbreitet.

Aber vielleicht sucht sie einfach nur gern, so wie Anton, der Hofhund? Der läuft auch immer so planlos hin und her und her. Ich könnte ihr auch mal was verstecken. Bestimmt freut sie sich dann und hat mich besonders lieb. Womit fang ich an – vielleicht mit dem Sattel? 😉

Zum Beispiel Faxe

Faxe mit Reiter im Schattenriss. Der Reiter trägt Hut und Mantel und sieht verwegen aus. Faxe auch.

Ach je. Das Krimischreiben gestaltet sich (noch) schwieriger als erwartet. Zum einen fehlt die Handlung, zum anderen die Rollenverteilung. Ich hatte es befürchtet.

Zum Beispiel Faxe. Er hat mich ja auf die Idee gebracht und ist jetzt meine Teilzeit-Muse. Ich hatte ihn im Krimi als Hilfsdetektiv eingeplant. Kennt man ja. Der Held hat praktisch IMMER einen Helfer. Batman hat Robin, Sherlock Holmes hat Dr. Watson, Derrick hat Harry und Kara Ben Nemsi seinen Hadschi Halef Omar.

Harry Potter und Aragorn Familie Beutlin haben sogar mehrere. Aber Faxe und ich sind uns gerade nicht einig, wer denn da nun der Held ist und wer nicht 😉

Praktisch genauso wie jetzt bei uns: Natürlich bin ich Held, Oberdetektiv, Geheimagent und coole Sau in einem und Faxe nicht. Faxe ist süß und flauschig und somit der perfekte Assistent, bei dem sich – zum Beispiel 😉 – die Frauen verplappern, weil sie ihn für harmlos halten.

Aber nein, Faxe will groß und böse sein. Zumindest im Krimi. Im Ernst jetzt– er will der Mörder sein, auch wenn er am Ende ganz klar unterliegt. Kommissar Pfridolin deckt nämlich scharfsinnig und erbarmungslos auch das kleinste Verbrechen auf, damit das klar ist 🙂

Und mal ganz unter uns: Ein putziger Tinker mit ordentlich frisierten Füßen ist einfach kein fieser, gefährlicher Oberschurke. Ohne mich ist er doch hilflos. Außer wenn es ums Deckenausziehen, Abhauen aus der Box und Einbrüche in die Futterkammer geht 😉

Auf dem falschen Fuß erwischt

Das sagte Frau Schmied neulich, als ich ihr aus Versehen (wirklich!) auf den Fuß getreten bin. Sie trägt nämlich Schuhe mit Stahlkappen. Die Frau nicht. Die hüpft und schreit. Das ist praktisch, wenn sie beim Satteln den Gurt zu doll anzieht: Ein kleiner Schritt zur Seite, das Geschrei ignorieren und entspannt weiteratmen 🙂 Merke: Das ist der richtige Fuß.

Frau Schmied weiß ja ganz gut mit Füßen Bescheid und ist somit (und ganz allgemein :)) eine seriösere Informationsquelle als die Frau. Ich habe noch ein bisschen herumexperimentiert und herausgefunden, dass es egal ist, auf welchen Fuß man tritt – die Reaktion ist die gleiche. Demnach hat die Frau zwei richtige Füße. Was bestimmt gut ist 🙂

Wie schafft sie es dann nur, auf dem falschen Fuß leichtzutraben? Ich meine, sie sitzt doch die meiste Zeit nur auf mir rum – wenn sie mir nicht grade rhythmisch ins Kreuz fällt… Das Traben erledige ich für sie, und meine Füße sind auch alle richtig 🙂

Was sie noch kann: Auf der falschen Hand angaloppieren. Ich hab doch gar keine Hände – ich galoppiere mit meinen Füßen. Vielleicht kann ihr das mal jemand sagen? 😉

Der Weg ist das Ziel

In meinem Fall ist das der Weg nach Hause 🙂 Ich kann gar nicht verstehen, warum die Frau so ein Bohei ums Ausreiten oder Spazierengehen macht. Ich weiß, wo ich wohne, die Frau hat den Stall zusammen mit mir ausgesucht, mir gefällt es da, und wenn das arme verwirrte Wesen, das meine monatlichen Rechnungen bezahlt, meint, ihre Erinnerung sei diesbezüglich getrübt, dann helfe ich ihr gern auf die Sprünge. Ich will ja nicht, dass sie mich aus Versehen irgendwo an der Leitplanke anbindet, bloß weil sie den Heimweg nicht findet. Womöglich mit einem Schild um den Hals „Zuhause gesucht“ :/

Ja, zugegeben, ich war einmal SEHR böse auf dem Nachhauseweg, weshalb die Frau jetzt gefühlte 30 Jahre Erziehungsdefizit in 3 Monaten aufholen will. Das macht aber keinen Spaß.

Vor allem nicht, seit sie das böse Gebiss entdeckt hat. Wenn ich damit beim Spazierengehen dynamisch rumhüpfe, um ihr den Heimweg zu zeigen, tut das weh und ich muss ganz viele zusätzliche Kringel laufen und mindestens 5.000 Mal rückwärtsgehen. Manchmal bin ich mir aber nicht sicher, ob das taktische Manöver der Frau sind, weil sie sich verlaufen hat und hofft, so per Zufall den Stall wiederzufinden… 🙂 Und dann muss ich mich auch noch ihrem Tempo anpassen, weil sie sich mit ihren kurzen Beinchen einfach nicht vernünftig bewegen kann. Jede dreibeinige Schnecke ist schneller!

Wobei: Langsam gehen heißt ja für meinereinen „Gras to go“. Fortbewegung und Nahrungsaufnahme in einer fließenden, einheitlichen Bewegung, die der Gehgeschwindigkeit der Frau perfekt angepasst ist. Mit anderen Worten: Man wird ordentlich satt dabei 🙂

Endlich Wellness

Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben. Ich kenne die Frau ja schon länger und weiss, dass man von ihr nicht viel erwarten kann. Nicht, dass sie es böse meint, aber sie ist mit manchen Dingen doch sehr stark gefordert. Ihr wisst, was ich meine – „sie hat sich stets bemüht“ ist auch nur ’ne Sechs ;p

Auf jeden Fall hatte ich jetzt Besuch von der Rückenfrau. Die hat ganz nett und vorsichtig an mir herumhantiert und festgestellt, dass ich total toll bin. Das wusste ich aber vorher schon 🙂 Wahrscheinlich wollte die nette Rückenfrau der Frau damit sagen, dass sie bisher alles falsch gemacht hat und sich besser um mich kümmern muss. Vielleicht sollte sie den Mann auch mal behandeln und ihm helfen? Der sagt auch oft, dass er Rücken hat, aber die Frau hat für ihn noch nicht einmal den Tierarzt oder die Sattlerin gerufen. Im Vergleich zu dem Mann geht’s mir noch richtig gut, glaube ich 🙂

Danach hat die nette Rückenfrau an meinen Beinen gezogen und ich musste meinen Hals verrenken. Zum Schluss gab es noch Craniodingsda. Das ist super. Das sollte die Frau auch mal lernen, dann hätte sie was sinnvolles zu tun und müsste nicht immer auf mir rumreiten!  😉 Craniodingsda heißt richtig „Craniosacrale Osteopathie“ . Die nette Rückenfrau macht dabei ganz klitzekleine Bewegungen an meinem Kopf und es ist fast so schön wie Stuti küssen 🙂

Reiten ist mit dem Fellsattel übrigens gar nicht schlimm. Er ist wirklich schön weich und zwickt nicht. Außerdem hat die Frau darin praktisch keinen Halt und gibt schnell auf. Wozu es doch gut ist, wenn man schwungvolle Gänge hat 🙂 und eine Besitzerin, die nicht reiten kann 😉

 

 

 

 

Ein Sattel für alle Felle

Vor ein paar Tagen hatte ich Rücken, das hab ich euch ja erzählt. Die Frau hat wunschgemäß beschlossen, dass mein Sattel nicht mehr passt und überprüft werden muss. Unsereiner hat dann normalerweise frei und bekommt eventuell sogar noch die ein oder andere Rückenmassage spendiert 🙂 Ich hatte aber nicht mit dem Einfallsreichtum der Frau gerechnet 🙁

Aber der Reihe nach. Es fing damit an, dass ich beim Satteln leidend geguckt habe. Die Frau ist dank meiner langjährigen Erziehung hinreichend sensibilisiert und merkt relativ schnell, dass irgendwas nicht stimmt. Ansonsten hätte ich noch einen kleinen Ausfallschritt auf ihren Fuß drauf gemacht, das ist dann quasi die zweite Stufe und wirkt zuverlässig 😉

Frau Sattlerin eilte flugs herbei und erzählte mir erst mal, was für ein toller Kerl ich bin. Nette Frau! 🙂 Und so klug! 🙂 Der Sattel liegt wirklich nicht mehr ganz richtig und muss nachgepolstert werden. Hab ich ja gleich gesagt.

Während sich die nette Sattlerin mit mir beschäftigte, stand die Frau nur im Weg und wollte anscheinend auch beachtet werden. Manchmal ist sie wirklich schlimm aufdringlich. Ich tue dann immer so, als würde ich sie nicht kennen 😉

Jetzt ist der Sattel weg und ich sollte von Rechts wegen frei haben. Und Rückenmassage und so, ihr erinnert euch. Was tut die teuflische Frau? Leiht sich einen Fellsattel und erklärt mir, sie würde mich jetzt damit reiten. Der wäre flauschig weich (stimmt) und aus Lammfell (stimmt auch), würde auch auf meinen Rücken passen (aha) und mir Spaß machen. Wir werden sehen. Ich bin sehr skeptisch. Abgenommen hat sie auch noch nicht. Das ist doch ganz bestimmt verboten, was sie da vorhat, oder?

Frau Sattlerin und ich haben uns großartig verstanden. Vielleicht möchte sie mich ja mit zu sich nach Hause nehmen, wenn sie den Sattel zurückbringt. Ich kann ganz toll Hänger fahren und bin sehr charmant, wenn man mich lässt. Die Frau gebe ich übrigens zur Adoption frei 😉

Geschmack ist Glückssache

Stuti hat jetzt ein rosa Halfter. Passt prima zu meinem hellblauen. Wir sehen aus wie zwei grenzdebile Vollpfosten, die man noch dazu zu heiß gewaschen hat. Oder wie mißhandelte Plüschtiere vom Flohmarkt. So kann man sich doch nicht leidenschaftlich küssen, Herrgott nochmal!

Schönheit und Geschmack sind ja oft Glückssache, und ich habe in der Hinsicht leider mehrfach Pech gehabt. Nicht, was mein unfassbar gutes und männliches Aussehen betrifft :), aber wenn es um Frisuren und den Kauf von überflüssigem Zubehör geht, schon.

Ich erinnere mich mit Schrecken an die dottergelbe Abschwitzdecke, die mir die Frau zu Weihnachten geschenkt hat. Verbunden mit der Behauptung, es wäre ein edles vanillegelb, das meinen Typ betonen würde. Aha. Ich fand eher, dass sie aussah wie ein Biene-Maja-Kostüm ohne Streifen, weshalb die Decke auf mysteriöse Art kaputt ging (hehe) und die Überreste entsorgt wurden. Verbunden mit diversen unsachlichen Kommentaren, die sich auf meine Person bezogen. Die Frau ist eine schlechte Verliererin 😉

Oder die lila Schabracke, die ich danach erdulden musste. Gottseidank hat die Frau sie zu heiß gewaschen. Erwähnte ich bereits, dass sie ein wenig ungeschickt ist? 😉

Leider sieht sie selbst das anders. Oder wie sind ihre wiederholten Versuche, mir die Mähne zu verschandeln, sonst zu erklären? Faxe mit seinem Fußpuschel-Pottschnitt ist ja noch vergleichsweise gut davongekommen. Man sieht es erst auf den zweiten Blick und die Mädels haben Mitleid mit ihm. Dagegen sieht mein unfassbar krumm und schief geschnittener Stufenschnitt (früher war es einfach nur eine Mähne) so daneben aus, dass alle erst mal lachen müssen.

Alle außer Stuti <3 Sie hat ein Herz aus Gold. Leider auch für ihren aufdringlichen kleinen Boxennachbarn. Der zugegebenermaßen gut aussieht, ja. Und eine prächtige lange Mähne hat 🙁 Aber er hat doch schon eine Freundin. Da kann er mir doch DIE eine nette kurzsichtige Stute auf der Welt lassen, oder?

Bestimmt flüstert er ihr nachts Dinge ins Ohr, über die ich hier nicht schreiben kann, weil ich dann rot werde. Außerdem hat‘s die Frau verboten. Die Frau hat auch verboten, dass ich meine Boxentür aufmache und zu Stuti gehe. Sie hat extra noch einen Strick um den Riegel gebunden. Dabei wollte ich ihr nur sparen helfen. Wenn Stuti und ich ein Doppelzimmer hätten, müsste sie keine Boxenmiete mehr für mich zahlen. Das ist doch gut, oder? 😀

Ein Händchen für Füße

Frau Schmied war letztens für Faxe da. Bald kommt sie auch zu mir. Ich finde sie sehr nett, weil ich meinen Kopf auf ihren Rücken legen darf und dabei – quasi in einem Arbeitsgang – unauffällig ihre Taschen kontrollieren kann 🙂 Die Frau ist ja immer so geizig mit Möhren und Leckerli. Das ist doch sicher ein Fall für den Tierschutz, oder?

Außerdem liegt sie nie auf den Knien vor mir, so wie Faxes Besitzerin. Die robbt jetzt immer mit einer kleinen Schere in der Hand um seine Füße herum, um seine Tinker – Hufpuschel zu frisieren, so dass man nachgucken kann, ob er überhaupt Hufe hat und wie die aussehen.

Infolgedessen hat er jetzt einen Pottschnitt an allen vier Füßen, wofür man seine Besitzerin eigentlich verklagen sollte. Er und ich finden jedenfalls, dass es ganz furchtbar aussieht. Anscheinend wirkt es aber auf die Mädels.

Ich glaube ja, dass sie eigentlich nur Mitleid mit ihm haben. Egal, sagt Faxe. Hauptsache, es klappt und sie wollen zu ihm 🙂 Auf jeden Fall drängeln sich jetzt Menschen (im Stall) und Stuten (draußen) um ihn, um ihn wegen seiner misslungenen Fuß – Frisur zu trösten.

Ob mir Frau Schmied wohl auch ein paar zusätzliche Haare zum Frisieren an die Füße kleben kann? Ich brauche dringend mehr Aufmerksamkeit 😉

 

Alles relativ

Heute war Weltuntergang. Schwarzer Himmel und Regen und Hagel. Es gibt ja nur eins, wovor die Frau noch mehr Angst hat als vor dem Ausreiten, und das ist Ausreiten bei schlechtem Wetter 🙂

Sonst reißt sie sich immer zusammen und stellt sich ihrer Angst, das heißt, sie schnauft wie ein asthmatischer Mops, sobald wir gesittet im Schritt den Hof verlassen. Unter Stress –also zum Beispiel, sobald wir um die nächste Ecke gebogen sind – erhöht sich ihre Atemfrequenz und sie schüttet eimerweise Stresshormone aus. Eigentlich albern, weil ich doch da bin und auf sie aufpasse. Sie weiß doch, dass ich schnell laufen kann und unsichtbare Aliens schon von weitem wittere. Und dass ich sie vor tückischen Lkws beschütze, die einem am Straßenrand auflauern. Vertraut sie mir etwa nicht?

Na ja. In Anbetracht des Wetters hat die Frau heute dankenswerterweise auf unseren Ausritt verzichtet. Stattdessen ging es in die Halle, Kringel laufen. Das ist super, weil sie es immer erst hinterher merkt, wenn ich sie wieder mal ausgetrickst habe. Zum Beispiel hat sie jahrelang gedacht, es wäre normal, dass sie meinen Kopf tragen müsste, weil ich mich unauffällig auf den Zügel gelegt habe 🙂

Heute hatte ich viel Spaß beim falsch angaloppieren. Das merkt sie – wie eigentlich alles – immer viel zu spät 🙂 und macht dann erst mal eine Schrittpause, „um sich zu sortieren“. Muss ich noch erwähnen, dass ich kein feuchtes Haar am Körper hatte, sie aber eine Abschwitzdecke brauchte? 😉

Bin ich jetzt eigentlich Diätassistent, wo ich ihr so lieb beim Abnehmen helfe?